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Enkel verhindert Wohnhausbrand

Feuer in Holzschuppen am Eschenweg in Weener


Ein Trupp unter Atemschutz konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und so eine Ausbreitung auf das direkt angebaute Wohnhaus verhindern. © Foto: Bruins
Ein Trupp unter Atemschutz konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und so eine Ausbreitung auf das direkt angebaute Wohnhaus verhindern. © Foto: Bruins

Der Geistesgegenwart eines Enkels ist es nach Angaben der Feuerwehr zu verdanken, dass der Brand eines Holzschuppens auf einem Privatgrundstück am Eschenweg in Weener glimpflich ausging. Wie Feuerwehr-Pressesprecher Joachim Rand mitteilte, war der junge Mann am Freitagnachmittag bei seiner Großmutter zu Besuch, als er auf den Brand aufmerksam wurde und sofort einen Notruf absetzte.

Den Angaben zufolge geriet der unmittelbar an ein Mehrparteienhaus angrenzende Schuppen gegen 14.40 Uhr in Brand. Als der Zeuge die Flammen sah, informierte er die Feuerwehr und warnte zeitgleich die Bewohner.

Die alarmierte Feuerwehr Weener traf wenige Minuten später mit mehreren Fahrzeugen am Ort des Geschehens ein. Ein Trupp unter Atemschutz konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und so eine Ausbreitung auf das direkt angebaute Wohnhaus verhindern.

© Video: Bruins
 © Bruns (Feuerwehr)
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 © Rand (Feuerwehr)
© Rand (Feuerwehr)
 © Rand (Feuerwehr)
© Rand (Feuerwehr)
 © Rand (Feuerwehr)
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Im Anschluss an die Löscharbeiten kontrollierten die Einsatzkräfte den Schuppen mit einer Wärmebildkamera auf versteckte Glutnester. Die mutmaßliche Quelle des Brandes waren laut der Feuerwehr vermutlich Akkus. Dass der Brand beim Aufladen dieser Akkus ausbrach, kann allerdings ausgeschlossen werden, da sie zu diesem Zeitpunkt nicht an das Stromnetz angeschlossen waren. Ein menschliches Fehlverhalten beim Ladevorgang liege somit nicht vor, so Pressesprecher Rand.

Neben der Feuerwehr Weener waren die Hygienegruppe der Feuerwehr Oberrheiderland, die Polizei sowie der Rettungsdienst im Einsatz.