Emsfahrt im Morgengrauen

»Asuka III« startet am frühen Sonntagmorgen von Papenburg aus


Die »Asuka III« im Werfthafen in Papenburg. Am Sonntagmorgen heißt es Abschied nehmen.  © Foto: Hanken
Die »Asuka III« im Werfthafen in Papenburg. Am Sonntagmorgen heißt es Abschied nehmen. © Foto: Hanken

Das neueste Kreuzfahrtschiff der Meyer Werft, die »ASUKA III«, wird voraussichtlich am frühen Sonntagmorgen Papenburg verlassen und auf der Ems nach Eemshaven (Niederlande) überführt. Das hat die Werft am Mittwochnachmittag mitgeteilt. Die Ankunft in Eemshaven nach einer kurzen Einstellungsfahrt ist geplant für Montagabend bzw. Dienstagmorgen.

Nach den späteren technischen und nautischen Erprobungen auf der Nordsee wird die ASUKA III später Kurs auf Emden nehmen, wo die Endausrüstung und die Übergabe des Schiffes an die Reederei erfolgt.

Für die Emspassage gilt folgender Zeitplan, der sich entsprechend der Wetter- und Tidebedingungen kurzfristig verschieben kann:

Samstag, 1. März, ca. 22 Uhr: Schiff in Warteposition in Papenburg.

Sonntag, 2. März,

ca. 5.30 Uhr: Passieren der Dockschleuse (Papenburg),

ca. 9 Uhr: Friesenbrücke bei Weener,

ca. 10:40 Uhr: Jann-Berg­haus-Brücke bei Leer,

ca. 11.50 Uhr: Ankunft Emssperrwerk (Gandersum),

ca. 14.30 Uhr: Passieren Emssperrwerk,

ca. 16.30 Uhr: Passieren Emden

Mit der« ASUKA III« entsteht erstmals ein Schiff für NYK Cruises in Papenburg. Zudem ist es das erste Passagierschiff seit rund 30 Jahren, das unter Aufsicht des japanischen Flaggenstaats gebaut wird.

Die Ablieferung des rund 52.200 BRZ großen Schiffes ist für Frühjahr 2025 geplant. Mit einer Länge von 230 Metern und einer Breite von 29,8 Metern wird es Platz für ca. 744 Passagiere bieten. Das Schiff weist zahlreiche Innovationen für den Umweltschutz auf und wird mit dem emissionsarmem Treibstoff LNG betrieben.

Die Überführung des Schiffes wird erneut vom Team der Lotsenbrüderschaft Emden durchgeführt. Die Emslotsen führen die Manöver bereits seit vielen Jahren durch. Das Team nutzt zur Vorbereitung modernste Technik für eine realistische Simulation der Emsüberführung in Wageningen (Niederlande).