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Die Polizei in Leer warnt vor einer Betrugsmasche. Opfer wurde kürzlich eine Dame aus Weener. Archiv
RZ. Weener - 13. Oktober 2021

Polizei warnt vor Betrugsmasche

Rheiderländerin fällt auf Kriminelle rein

Ein noch unbekannter Mann hat sich bei einer Weeneranerin über eine WhatsApp-Nachricht als ihr Sohn ausgeben und um Hilfe in einer finanziellen Notlage gebeten. Die Frau fiel auf den Betrug rein und überwies eine angeblich dringende Rechnung in Höhe eines vierstelligen Betrages. 
In den vergangenen Wochen wurde diese neuere Betrugsvariante laut Polizeimitteilung immer häufiger bekannt, die man zuvor nur in Form des sogenannten Enkeltricks am Telefon kannte. Bezüglich dieser neuen Fälle sind die Eltern von erwachsenen Kindern betroffen. Die Betrüger schreiben die Eltern per WhatsApp an und geben sich als Tochter oder Sohn aus und beklagen, dass das alte Mobiltelefon kaputt sei und man nun eine neue Telefonnummer habe. Die betroffenen Eltern werden von den Tätern aufgefordert, die neue Nummer am besten umgehend zu speichern und die originale Nummer zu löschen. Im weiteren Verlauf beklagen dann die sich als Kinder ausgebenden Betrüger, dass man sich zurzeit in finanziellen Nöten befänden und ob die Eltern nicht ein oder zwei Rechnungen begleichen könnten. Meistens erfahren Betroffene erst nach der erfolgten Überweisung, dass sie einem Betrug aufgesessen sind. 
Die Leeraner Polizei empfiehlt beim Empfang solcher Nachrichten, die absendende Nummer erst einmal zu Testzwecken anzurufen. In der Regel geht dort niemand ans Telefon. Von Überweisungen auf Anfrage rät die Polizei dringend ab.

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