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Lebensgefährlich: Ein Betrunkener nutzte die Bahngleisen bei Emden als Abkürzung. Foto: Bundespolizei
RZ. Emden - 19. Juli 2021

Betrunkener auf Bahngleisen

Zugfahrer löst Vollbremsung aus

Am frühen Samstagabend kam es auf der Bahn-Strecke Hamm Richtung Emden zu einem gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Ein alkoholisierter 28-jähriger Mann nutzte die Gleise als Abkürzung.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Bundespolizei hatte sich der 28-Jährige am Samstag gegen 20.10 Uhr im Gleisbett aufgehalten. Ein aufmerksamer Triebfahrzeugführer bemerkte den Mann in einiger Entfernung und stieß einen Achtungspfiff aus. Da der Mann sich aber nicht rührte, leitete der Triebfahrzeugführer eine Schnellbremsung ein und brachte den Zug zum Stehen. Nach Stillstand des Zuges und erneutem Achtungspfiff lief der Mann davon.
Durch eine detaillierte Zeugenaussage einer Zeugin des Vorfalls, konnte die Person im Nahbereich durch eine Streife der Polizei Emden festgestellt und kontrolliert werden. Nach Aussage des Mannes wollte er über die Gleise abkürzen.
Die Reisenden in dem Zug wurden durch die Schnellbremsung nicht verletzt. Der Triebfahrzeugführer konnte seine Fahrt fortsetzen.
Bei dem betrunkenen 28-Jährigen wurde ein Atemalkoholwert von 1,38 Promille gemessen.
Die Bundespolizei hat gegen den 28-jährigen deutschen Staatsangehörigen strafrechtliche Ermittlungen wegen eines Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.
Aufgrund des Vorfalls kam es zu Behinderungen im Bahnverkehr.

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