Sonntag, 05. Juli 2020
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Mehrere Feuerwehren waren gestern Nachmittag in der Gemeinde Großefehn im Einsatz. Foto: Feuerwehr
RZ. Felde - 27. Juni 2020

Glutnester flammten wieder auf

Schuppenbrand und Hitze fordern Einsatzkräfte in der Gemeinde Großefehn

Ein Schuppenbrand in Felde (Gemeinde Großefehn) beschäftigte mehrere Feuerwehren in Großefehn am Freitagnachmittag. Um 16.50 Uhr wurden die Wehren aus Akelsbarg-Felde-Wrisse, Holtrop und Strackholt in die Kuckucksleegde alarmiert.

Binnen weniger Minuten traf das erste Fahrzeug an der Einsatzstelle ein. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Gebäude bereits in Vollbrand. Umgehend leitete ein mit Atemschutz ausgerüsteter Trupp erste Löscharbeiten ein. Nach Herstellung einer dauerhaften Wasserversorgung aus einem nahegelegenen Unterflurhydranten, konnte ein massiver Löschangriff mit zeitweise vier Trupps vorgenommen werden. Begünstigt durch die hochsommerlichen Temperaturen drohte eine weitere Ausbreitung des Feuers, sodass zwischenzeitlich auch ein Wall hinter dem Schuppen in Brand geriet.

Nach etwa einer halben Stunde hatten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle. Unter Zuhilfenahme eines Baggers wurde der Schuppen niedergerissen, um schwer erreichbare Glutnester ablöschen zu können. Die mit fünf Fahrzeugen angerückten 35 Einsatzkräfte konnten ihre Lösch- und Aufräumarbeiten gegen 19 Uhr abschließen.

Etwa drei Stunden später wurde die Feuerwehr Akelsbarg-Felde-Wrisse abermals an die Einsatzstelle gerufen. In dem dreilagigen Holzfußboden des Gebäudes waren unentdeckte Glutnester wieder aufgeflammt. Mit der Hilfe eines Baggers, der mit seinem Kübel den Fußboden öffnete, legten die Einsatzkräfte einen Schaumteppich über den Boden, um sämtliche Flammen zu ersticken und noch vorhandene Hitze zu beseitigen.

Die Einsatzkräfte beendeten nach zwei Stunden ihren Einsatz.

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