Titelbild
Die Wasserschutzpolizei ermittelt nach einer Gefährdung des Schiffsverkehrs, die durch einen Stromausfall an Bord einer Segelyacht nordwestlich von Borkum ausgelöst wurde. Foto: Archif
RZ. Borkum - 07. Februar 2020

Frachter muss Yacht ausweichen

Skipper hatte Stromausfall an Bord

Zu einer Gefährdung des Schiffsverkehrs durch eine Segelyacht kam es nach Mitteilung der Polizei in der Nacht zum Freitag im Emsfahrwasser nordwestlich der Insel Borkum.

Gegen 0.30 Uhr wurde die Wasserschutzpolizeistation Wilhelmshaven von der Kooperativen Regionalleitstelle Friesland darüber informiert, dass es im Emsfahrwasser nordwestlich von Borkum zu einer Gefährdung des Schiffsverkehrs gekommen sei.

Ein 100 Meter langer Frachter, der unter der Flagge Panamas fährt, war in diesem Bereich unterwegs und musste auf dem Weg nach Emden ein Ausweichmanöver einleiten, weil ihm eine unbeleuchtete Segelyacht vor den Steven lief.

Erste Ermittlungen an Bord der von einem Einhandsegler gesteuerten deutschen Segelyacht (Länge 6.5 Meter) ergaben, dass es an Bord zu einem Stromausfall gekommen war, wodurch der Außenbordmotor, die Funkanlage und die Navigationsanlage ausgefallen waren. Der 55- jährige Skipper befand sich auf einer Fahrt von Helgoland nach Buenos Aires.

Lese-Modus