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Nach einem Schuppenbrand in WIrdum, unser Archivbild zeigt die Feuerwehr beim Löschen eines brennenden Schuppens in Schirum, hat die Polizei jetzt einen 27-Jährigen als Tatverdächtigen ermitteln können. Foto: Feuerwehr
RZ. Wirdum - 03. Dezember 2021

Polizei hat einen Tatverdächtigen

Schuppen in Wirdum angezündet?

Eine Serie von Bränden in Wirdum im Landkreis Aurich steht möglicherweise vor der Aufklärung. Wie die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund und die Staatsanwaltschaft Aurich in einer gemeinsamen Erklärung mitteilen, gibt es für einen Fall von Brandstiftung einen Tatverdächtigen, einen 27-jährigen Mann aus Brookmerland. Er soll einen Schuppen am Siedlerweg in Wirdum angesteckt haben.
Sowohl bei diesem Schuppenbrand am 20. November als auch bei dem Brand eines landwirtschaftlichen Hofes am 22. Oktober geht die Polizei nach derzeitigem Erkenntnisstand von Brandstiftung aus.
Ob der 27-Jährige für weitere Brände verantwortlich ist, wird derzeit untersucht. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.
Seit Oktober 2020 war es in Wirdum zu einer Häufung von Bränden gekommen. Die Polizei geht in allen sieben Fällen von Brandstiftung aus. Bereits am 13. Oktober 2020 geriet in Wirdum eine Lagerhalle mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach in Brand. Der entstandene Schaden wurde damals auf etwa 200.000 Euro geschätzt.
Am 25. Juli 2021 brannte in der Grimersumer Straße ein alter Wohnwagen und am 7. August 2021 eine leerstehende Doppelhaushälfte im Kirchwarfenweg. Nur durch ein Großaufgebot der Feuerwehr ließ sich ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindern. Durch das Feuer in dem Wohnhaus entstand ein geschätzter Schaden im sechsstelligen Euro-Bereich.
Am 4. September wurden im Neulander Weg zudem Strohballen in Brand gesetzt. Im Oktober 2021 brannte ein Carport und wenige Tage später auf einem landwirtschaftlichen Hof die Scheune. Der entstandene Schaden durch den Scheunenbrand liegt mindestens im sechsstelligen Euro-Bereich.

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