Montag, 23. September 2019
Titelbild
Feuer und Wasser - hier geht es heiß her, zum Glück nur zu Übungszwecken. Feuerwehr
RZ. Leer - 24. August 2019

Feuerwehr übt mit Atemschutz in speziellem Brandcontainer

Zwei Tage Hitzeschlacht auf der Nesse

Rund 100 Atemschutzgeräteträger aus dem Landkreis Leer und etwa 20

aus dem Kreis Aurich trainieren an diesem Wochenende reale Brandszenarien in einer Brandübungsanlage auf dem Gelände der FTZ in Leer.

In einem speziellen Brandübungscontainer, der seit Freitagmorgen

auf dem Feuerwehrgelände an der Nesse steht, werden verschiedenste

Brände simuliert. Die Flammen werden mit Gas betrieben und durch

einen Trainer gesteuert. "Dieser kann Feuer und Rauch gezielt

einsetzen, um von den Kräften alles abzuverlangen", so die Feuerwehr in einer Presseerklärung.

  Bis zu 220 Grad Celsius heiß kann es dabei im Inneren des Containers werden. Es

gehen immer zwei Geräteträger zusammen mit einem Atemschutzausbilder

vor, um die verschiedenen Szenarien mit der richtigen Löschtechnik zu

bekämpfen. Erst wenn die Situation mit den effektivsten Mitteln

angegangen wird entscheidet der Trainer, der aus einem Kontrollstand

alle Lagen im Blick hat, wann das Feuer aus ist. Ein Durchgang dauert

in der Regel rund 20 Minuten.

In diesem Jahr sind zum ersten Mal auch Kameraden aus dem

Landkreis Aurich mit dabei. Neu in diesem Jahr ist auch eine spezielle Ausbildung für neue Atemschutzgeräteträger. Alle Feuerwehrfrauen und Männer die in den

vergangenen zwölf Monaten ihren Atemschutz Lehrgang absolviert haben,

bekommen an diesem Wochenende einen Aufbaulehrgang. Alles im Lehrgang

trocken geübte wird in einer speziellen Stationsausbildung in die Tat

umgesetzt. Zudem lernen die Teilnehmer im Brandcontainer wie das

erlernte an echten Flammen umzusetzen ist.

Rund um die Brandsimulationsanlage arbeiten viele Helfer an dem

Ablauf mit. Mitarbeiter des Ordnungsamtes besetzten die Anmeldung,

die Bediensteten der FTZ kümmern sich um Geräte, Atemluftflaschen und

alles technische, die Kreisausbilder aus dem Atemschutzlehrgang um

den reibungslosen Ablauf in der Anlage und die richtige

Schutzausrüstung, außerdem führen Sie mit jedem Trupp eine

Nachbesprechung durch. Ehrenamtliche Kräfte von DRK und ASB sind für

die Sicherheit der Teilnehmer vor Ort, sollte doch mal der Kreislauf

eines Trägers nicht mehr mitspielen oder bei allen anderen kleinen

Verletzungen.

Noch bis Sonntagabend heißt es deswegen Hitzeschlacht an der

Nesse...

Lese-Modus