Donnerstag, 27. Juni 2019
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Ein Segler ging am Samstag in der Osterems über Bord. Er schwamm zwei Stunden, bis er wieder an Land gelangte. Foto:RZ-Archiv
RZ. Emden - 12. Mai 2019

Segler rettet sich nach Unglück

Zwei Stunden durch Ems geschwommen

Zwei Stunden ist am Samstag ein über Bord gegangener Segler in der Ems geschwommen, um wieder an Land zu kommen. Da er eine Rettungsweste und Segelkleidung trug, hat er die lange Zeit im Wasser unverletzt überstanden, wie die Wasserschutzpolizeiinspektion Oldenburg mitteilt.

Der Wasserschutzpolizei Emden wurde gegen 15 Uhr ein auf der Ems, in Höhe Rysumer Nacken, treibendes Segelboot ohne Insassen gemeldet. Während der sofort durchgeführten Suchaktion unter der Leitung der niederländischen Seenotretter, meldete sich der Bootsführer des Segelbootes bei der Wasserschutzpolizei. Er teilte mit, dass er in der Osterems bei einem Segelmanöver über Bord gegangen sei. Da er alleine segelte und es ihm nicht gelang, wieder an Bord zu klettern, musste er mit dem auflaufenden Wasser an Land schwimmen. Nach ca. zwei Stunden konnte er in Rysum an Land kommen und wurde durch einen Anwohner nach Emden gebracht. Das unbeschädigt treibende Segelboot wurde nach Delfzijl geschleppt.

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