Montag, 24. September 2018
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Wie die Polizei nun mitteilte, gibt es neuer Erkenntnisse zu den Tätern, die am 4. Juli einen Bankautomat in Emden gesprengt haben. Foto: RZ-Fotopool
RZ. Emden - 12. Juli 2018

Polizei hat neue Erkenntnisse zur Geldautomatensprengung am 4. Juli

Emden: Täter flüchteten im dunklen Audi

Vergangene Woche Mittwoch, kurz vor 3 Uhr, sprengten unbekannte Täter den Geldausgabeautomaten eines Kreditinstitutes am Alten Markt in Emden. Die Täter erbeuteten einen Geldbetrag im unteren sechsstelligen Bereich. Nun teilte die Polizeiinspektion Leer/Emden mit, dass es weitere Informationen zu den unbekannten Tätern gibt.

Im Anschluss an die Tat gelang es ihnen, unerkannt in einem dunklen Pkw über die Auricher Straße in Richtung Aurich zu flüchten. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen dunklen Audi A5 Sportback, an dem bei der Flucht an der Front das Kennzeichen ES-KL (mit vierstelliger Ziffernreihe) angebracht war. Dieses Kennzeichen gehört nicht zu dem Fahrzeug und ist durch die Täter den polizeilichen Erkenntnissen nach dupliziert worden. Die Ermittler sind in der Annahme, dass bei der Tat mindestens drei Täter agierten. Diese haben womöglich vor und/oder nach der Tatausführung eine Ferienwohnung oder ähnliche Unterbringung in der Region angemietet.

Ein Zusammenhang zwischen der Tat in Emden und der Sprengung eines Geldausgabeautomaten in Jever am 2. Juli kann derzeit weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. Die Täter könnten sich mutmaßlich seit Anfang Juli in der Region aufgehalten haben. »Es ist nicht auszuschließen, dass eine möglich angemietete Unterkunft im weiteren Umkreis der Tatorte liegt«, so die Polizei weiter. Zudem sei es vorstellbar, dass die Täter das oben angegebene Kennzeichen erst unmittelbar vor der Tat am Fahrzeug angebracht haben.

Die Polizei sucht nun nach weiteren Zeugen oder Hinweisgebern, die sachdienliche Angaben zum Fahrzeug, den Tätern und zu der möglicherweise genutzte Unterkunft machen können.

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