Titelbild
In der Nacht zum 21. Juni kam ein 54-jähriger Mann in dem brennenden Haus am Westerende in Leer ums Leben. Er starb an den Folgen einer Rauchgasvergiftung, wie die Obduktion des Leichnams ergeben hat. Foto: Wolters
Hsz. Leer - 09. Juli 2021

Tödlicher Brand durch Defekt oder Glutrückstände

Ermittlungsergebnisse stehen jetzt fest

Der Brand in einem Wohnhaus am Westerende in Leer, bei dem in der Nacht zum 21. Juni ein 54-jähriger Mann ums Leben gekommen ist, wurde entweder durch einen elektrotechnischen Defekt oder durch Glutrückstände einer Zigarette verursacht.

Diese Einschätzung haben ein Brandsachverständiger und die Ermittler der Polizei, wie eine Polizeisprecherin heute gegenüber der RZ sagte. Es sei "nicht mehr ganz klar eingrenzbar, was zum Brandausbruch geführt hat". Hinweise auf ein Fremdverschulden hätten sich bei den Untersuchungen nicht ergeben.

Bei der Obduktion des Leichnams hat sich nach Angaben der Polizeisprecherin bestätigt, dass der Bewohner in Folge einer Rauchgasvergiftung verstorben ist.

Wie berichtet, handelt es sich bei dem betroffenen Gebäude um ein Mietobjekt mit mehreren Wohnungen aus dem Bereich des "grauen Wohnungsmarktes". Darin leben Menschen in prekären Lebenslagen, die Mieten werden vom Jobcenter übernommen. Auch im November hatte es bereits in dem Haus gebrannt.

Lese-Modus