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Der Bundespolizei ist in Bunderneuland erneut ein per Haftbefehl gesuchter Mann ins Netz gegangen. Foto: Bundespolizei
RZ. Bunderneuland - 27. Januar 2020

2700 Euro bewahren vor dem Gefängnis

Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl gegen 27-jährigen Mann

Die Reihe der Vollstreckung von Haftbefehlen durch die Bundespolizei am deutsch-niederländischen Grenzübergang in Bunderneuland setzt sich fort. Wie die Bundespolizei heute mitteilte, konnte ein 27-jähriger Mann am Samstag durch die Zahlung einer Geldstrafe von 2700 Euro einen drohenden Aufenthalt hinter Gittern abwenden.

Der 27-jährige Tunesier war gegen 4.50 Uhr als Fahrgast eines international verkehrenden Reisebusses nach Deutschland eingereist. Der Bus wurde im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachung auf der Rastanlage Bunderneuland von einer Streife der Bundespolizei angehalten und kontrolliert. Die fahndungsmäßige Prüfung der Personalien des 27-Jährigen ergab, dass gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Bonn vorlag. Der Mann war wegen Geldwäsche rechtskräftig verurteilt worden. Aus diesem Schuldspruch musste er noch eine Geldstrafe von 2700 Euro bezahlen oder ersatzweise eine Freiheitsstrafe von 90 Tagen verbüßen. Der 27-Jährige konnte die geforderte Geldstrafe begleichen und ersparte sich dadurch den Gang ins Gefängnis.

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