Freitag, 07. August 2020
Titelbild

RZ Firmenwelt

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Oma Hilde hat es, Papa Heiner hat es, und Riekje hat es auch: In der Familie Heijen aus Holthusen wurde das Friseur-Gen auch in die dritte Generation vererbt. Foto: Himstedt
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Schon als kleines Mädchen liebte es Riekje zu frisieren und heute ist sie Friseurmeisterin: Hier als achtjährige mit Papa Heiner als Lehrer und Opa Gerhard als Model. Foto: Privat
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1966 eröffnete Gerhard Heijen seinen Salon in der Kirchstraße 10 in Holthusen. 1972 zog man dann mit Sack und Pack beziehungsweise mit Trockenhaube und Schere in das jetzige Geschäftsgebäude in der Katzenburgerstraße. Foto: Privat
27.06.2020

artFrisör Heijen

Mit Heijen in die Zukunft


Das Friseurhandwerk liegt in den Genen

Beim art frisör Heijen ist jetzt die 3. Generation am Start

Wissenschaftler sind sich einig: Talente können nur bedingt vererbt werden. Wenn es allerdings doch so etwas wie ein Begabungs-Gen gibt, dann steckt das garantiert in der DNA der Familie Heijen aus Holthusen… und zwar eine Begabung für das Friseurhandwerk. Denn nachdem Gerhard und Hilde Heijen ihren Salon 1966 eröffnet haben, traten später auch die beiden Kinder Heiner und Silke erfolgreich in die Fußstapfen ihrer Eltern: Heiner übernahm 2008 den Salon in Holthusen und Silke im selben Jahr das 2002 eröffnete Geschäft in Neermoor. Beide sind anscheinend wirklich mit dem Friseur-Gen gesegnet, denn Heiner Heijen gewann 1989 die Landesmeisterschaften der Friseure in Hannover und ist heute stellvertretender Landesinnungsmeister. Auch die kleine Schwester ist im Vorstand der Friseurinnung aktiv und wurde 1998 ebenfalls Niedersachsenmeisterin.  Riekje Heijen hat noch keine Meisterschaft gewonnen, aber das Talent für kreative Frisuren hat auch die 21jahrige geerbt. Und zwar nicht nur von den Großeltern, von der Tante und vom Vater, sondern auch von der Mutter, denn Inga Heijen ist ebenfalls von ganzem Herzen Friseurin. Schon als kleiner Stöpsel hat Riekje viel Zeit im Salon verbracht, trotzdem stand der Berufswunsch lange nicht fest. Also wurde erstmal das Abitur gemacht, um sich zu orientieren und alle Möglichkeiten offen zu halten. Doch letztendlich setzte sich das Friseur-Gen durch. Sogar so stark, dass Riekje mit nur 18 Jahren ihre Heimat verließ, um sich in Berlin in einem bei Promis angesagten Salon mit eigener Haarschneideschule ausbilden zu lassen.  Seit August ist die frischgebackene Friseurin nun wieder Zuhause, besuchte von Oktober bis März die Meisterschule, absolvierte die Prüfung praktisch sowie theoretisch als Beste der ganzen Familie mit einer guten Zwei und unterstützt nun ihre Eltern in Holthusen. Und das mit vollem Elan. Denn Berlin war cool, aber auch hektisch: „In der Großstadt sind die Kunden nicht so entspannt und freundlich wie hier. Die haben sich schon aufgeregt, wenn sie nur fünf Minuten warten mussten, während man im Rheiderland den Friseurbesuch eher genießt.“ Und genau diese familiäre Atmosphäre gepaart mit hoher Kompetenz ist es, was die Kunden am Friseursalon Heijen schätzen… und zwar von der 1. Generation an bis heute!

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